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Literatur & Materialien

Katastrophenbilder und erschütternde Nachrichten aus Japan: Junge Zuschauer brauchen Unterstützung bei der Verarbeitung

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Katastrophenbilder und erschütternde Nachrichten aus Japan: Junge Zuschauer brauchen Unterstützung bei der Verarbeitung
München, 15.03.2011 – Verwüstung, tote, trauernde oder verletzte Menschen und immer wieder Bilder von Atomkraftwerken, die zu explodieren drohen: An der Berichterstattung zu den erschreckenden Ereignissen in Japan kommt derzeit keiner vorbei. Das öffentliche Interesse ist riesengroß. Jeder sieht Nachrichten im Fern- sehen, hält sich über das Internet auf dem Laufenden und tauscht sich mit anderen über die neuesten Entwicklungen aus.
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Kristina Schröder: "Wir müssen unsere Kinder gegen Cyber-Mobbing schützen"

BMFSFJ Internetredaktion

 

Pressemitteilung Nr. 22/2011
Veröffentlicht am 25.03.2011
Thema: Kinder und Jugend

 

Kristina Schröder: "Wir müssen unsere Kinder gegen Cyber-Mobbing schützen"

Mobbing-Seite von der Bundesprüfstelle indiziert / Neue Informationsseite zu Cyber-Mobbing freigeschaltet


Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, setzt sich mit zahlreichen Angeboten für den Kinder- und Jugendschutz im Netz ein. Neben konkreten Informationen zum Umgang mit Cyber-Mobbing zählen dazu vor allem Angebote zur Aufklärung und Stärkung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen.

 

"Cyber-Mobbing kann in der Seele unserer Kinder und Jugendlichen große Schäden anrichten. Deshalb habe ich mich dafür eingesetzt, dass diese Mobbingseiten auf den Index der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien gesetzt wird. Das ist ein klares Signal an Kinder, Jugendliche und Eltern: Seid wachsam bei Euren Aktivitäten im Internet und denkt an die Folgen. Dabei dürfen wir aber nicht stehenbleiben. Elementar ist, dass wir Kindern und Jugendlichen helfen, selbst zu erkennen, wo der Spaß aufhört und die Hetze anfängt - wir müssen ihre Medienkompetenz fördern!", so Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. "Die psychischen Folgen von Cyber-Mobbing sind schlimm und wir wissen, dass das bis hin zu Suizidversuchen und brutalster realer Gewalt führen kann. Ich habe deshalb eine neue Informationsseite im Internet einrichten lassen, die Jugendlichen, Eltern und Schulen ganz konkrete Tipps an die Hand gibt, wie Opfer sich wehren, Attacken dokumentieren und Anzeigen bei der Polizei erstatten können", so Schröder.

 

Das Bundesfamilienministerium stärkt mit zahlreichen Angeboten die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen und unterstützt Eltern dabei, mit ihren Kindern über die neuen technischen Möglichkeiten zu sprechen und Chancen und Risiken gemeinsam zu bewerten.

 

Die Angebote des Bundesfamilienministeriums im Einzelnen:

http://www.bmfsfj.de/cybermobbing

Die neue Informationsseite im Internet informiert Jugendliche, Eltern und Schulen, gibt Tipps für den Umgang mit Cyber-Mobbing und nennt Beratungsstellen, an die sich Betroffene wenden können.

 

Dialog Internet

Der Dialog Internet wurde im November 2010 durch Bundesfamilienministerin Kristina Schröder gestartet, um zeitgemäße Ansätze einer Kinder- und Jugendpolitik im digitalen Zeitalter zu entwickeln. Ein wichtiges Thema ist dabei das sichere Chatten und Surfen von Kindern und Jugendlichen. In der dafür eingerichteten Arbeitsgruppe "Chatten&Co" werden zurzeit konkrete Handlungsempfehlungen zum Umgang mit den Risiken im Internetalltag von Kindern und Jugendlichen wie Mobbing und Grooming und zur Förderung ihrer Medienkompetenz erarbeitet. Insgesamt gibt es sechs Arbeitsgruppen von Expertinnen und Experten, die zu unterschiedlichen Themenbereichen seit Jahresbeginn Positionen, Vorschläge und konkrete Handlungsempfehlungen entwickeln. Diese werden nicht nur in Arbeitstreffen, sondern in einem offenen und transparenten Prozess auch online (www.dialog-internet.de) diskutiert und von interessierten Nutzerinnen und Nutzern bewertet.

 

http://www.surfen-ohne-risiko.net

Im Februar hat das Bundesfamilienministerium sein Angebot für einen sicheren Einstieg von Kindern und Jugendlichen ins Internet erweitert. Eltern können dort - gemeinsam mit ihren Kindern - eine eigene Startseite erstellen, mit altersgerechten Nachrichten, Onlinespielen, Surf-Tipps, Kinder-Mail und Kinder-Chat. Darüber hinaus bietet www.surfen-ohne-risiko.net Informationen darüber, wie sich Kinder ohne Risiko im Internet bewegen können. Unter der Rubrik "Materialien" finden Eltern eine Linksammlung mit Infoseiten für Eltern rund um das Thema Sicherheit im Netz für Kinder und Jugendliche.

 

Broschüren
Das Bundesfamilienministerium gibt über Partner folgende Broschüren heraus, die konkrete Tipps zum Umgang mit Risiken im Netz geben:
  • "Ein Netz für Kinder - Surfen ohne Risiko? Ein praktischer Leitfaden für Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen", die einerseits über Kindersuchmaschinen und gute Kinderseiten informiert, andererseits ein ausführliches Kapitel darüber, wie man Kinder vor Gefahren schützen kann, enthält.
  • "Sicher vernetzt - Kinder und Jugendliche in Internet-Communitys" klärt über Risiken im Internet von Porno bis Mobbing auf, zeigt auf, wie man eine sichere Community erkennt und enthält die wichtigsten Tipps für Eltern sowie Kinder und Jugendliche.
  • "Chatten ohne Risiko? - Sicher kommunizieren in Chat, Messenger und Community" klärt über das Phänomen Cyber-Mobbing/Cyber-Bullying auf und informiert Eltern und Pädagogen, was sie wissen sollten (beispielsweise die entsprechenden rechtlichen Regelungen, Meldestellen bei Verstößen und Beratungsstellen).

 

Diese Broschüren können bestellt werden unter http://www.bmfsfj.de/publikationen.

 

Jugendschutz.net

Das Bundesfamilienministerium fördert das Projekt "Grundlagen und Maßnahmen zur Elternverantwortung" von jugendschutz.net, der länderübergreifenden Stelle für Jugendschutz im Internet. Im Auftrag des Bundesfamilienministeriums erstellt jugendschutz.net unter anderem die oben genannten Broschüren "Ein Netz für Kinder - Surfen ohne Risiko?" und "Sicher vernetzt - Kinder und Jugendliche in Internet-Communitys".

 

Ein Netz für Kinder
Die Initiative "Ein Netz für Kinder" ist eine Gemeinschaftsinitiative des Bundesfamilienministeriums und des Bundesbeauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Die 2007 gestartete Initiative besteht aus zwei Säulen:

Die erste Säule ist der von namhaften Unternehmen der Multimediabranche finanzierte Surfraum "fragFINN.de", in dem Kinder gefahrlos surfen und den sinnvollen Einsatz von Suchmaschinen erlernen können. Dies gelingt über die so genannte Whitelist, die Kinder über die Suchfunktion auf der Internetseite www.fragFINN.de durchsuchen können. Die zweite Säule ist das Förderprogramm, durch das innovative, qualitativ hochwertige Internetangebote für Kinder finanziell gefördert werden.

Weitere Informationen zum Kinder und Jugendschutz finden Sie unter www.bmfsfj.de.

 

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Internet: http://www.bmfsfj.de
 

Elternratgeber Neue Medien

In dem Elternratgeber "Neue Medien" der Schülerhilfe, der als Download zur Verfügung steht,  finden Eltern und Erziehende detaillierte Informationen und fundierte Ratschläge zu vielen Aspekten der Medienerziehung.

http://nachhilfe.schuelerhilfe.de/fileadmin/user_upload/Endkunden/Downloads/SH_Elternratgeber_Medien_RZ.pdf

 

Aufwachsen mit Fernsehen und Computer

Begleitung von „Medienanfängern“

Der Kinderkanal von ARD und ZDF hat zwei Online-Broschüren für Eltern und Erziehende herausgegeben, die diese darin unterstützen, Kinder im Vorschulalter an den Umgang mit Fernsehen, Internet und Computer heranzuführen.

Die Broschüren „Fernsehen im Vorschulalter“ und „Computer und Internet im Vorschulalter“ verbinden Forschungsergebnisse mit Empfehlungen, wie der Medienumgang der Kinder gezielt gefördert werden kann. Beide Broschüren gibt es als kostenlosen Download hier.

 

Internetseiten für Kinder und Eltern

Interessante Internetseiten für Kinder und Eltern

www.fragfinn.de

Ein sicherer Surfraum für Kinder mit redaktionell geprüften Internetseiten.

 

www.internet-abc.de

Ein Portal für Kinder, Eltern und Pädagogen mit Tipps zum Einstieg von Kindern ins Netz. Hier können Kinder ab fünf Jahren den "Surfschein" machen: Per Multiple-Choice-Verfahren werden in einem kostenfreien Lernspiel Fragen zum Internet und den dort herrschenden Verhaltensregeln beantwortet. Am Ende des Spiels können erfolgreiche Surfer ihren neu erworbenen Ausweis ausdrucken. Das Spiel kann beliebig oft gespielt werden.

Für Eltern gibt es ein eigenes Portal mit nützlichen Informationen und Tipps zur Internetnutzung von Kindern: www.internet-abc.de/eltern

 

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