Hier finden Sie kurze Einblicke in die Inhalte verschiedener mec-Fortbildungen.
Aktive Zuhörförderung als „Ohrenspitzer“
Muss man Zuhören überhaut lernen? Ja, und es macht sogar Spaß – zum Beispiel mit den Materialien und Möglichkeiten aus dem Ohrenspitzer-Projekt! Die Anregungen auf der Homepage www.ohrenspitzer.de sind von Pädagogen erprobt und sehr vielseitig – von Spielen zur Zuhörförderung über Anregungen für eine Geräuschsafari hin zu Bastelanleitungen für einfache Musikinstrumente reichen die Erklärungen. Darüber hinaus finden im Rahmen der Ohrenspitzer-Arbeit zahlreiche Fortbildungen statt, und es findet sich eine umfassende Liste mit Links und Tipps rund um das Thema Zuhören!
Denn wir alle wissen: Aktives Zuhören ist die Grundlage einer gelungenen Kommunikation, und die Ohrenspitzer-Arbeit ist eine tolle Möglichkeit, dem bewussten Hören eine Bedeutung zu geben und schon jüngste Kinder an das eigene Gestalten von – kurzen – Hörstücken heranzuführen. Also: Ohren auf! (Weiterlesen)
Interkulturelle Kompetenz und Sprachförderung (Bericht vom 16. und 17. September 2009)
Die Fortbildung orientiert esich an den Bildungs- und Erziehungsempfehlungen des Landes Rheinland-Pfalz und war aufgebaut nach dem Prinzip der Wechselwirkung zwischen Eigenerfahrungen, Erwerb von neuen Erkenntnissen und Übertragbarkeit in die Praxis.
Die Fortbildung wollte Erzieher/innen die gedankliche Beschäftigung mit dem Leben in einer multikulturellen und pluralistischen Gesellschaft ermöglichen, sie für die eigene und andere Kulturen zu sensibilisieren und öffnen. Für die Kinder in den Kindertagesstätten ist es nach Erfahrung der Fortbildungsteilnehmer/innen von großer Bedeutung, in welcher Kultur es aufwächst, was für die Erzieher/innen bedeutete, dass sie sich intensiver und differenzierter in der Arbeit mit den Kindern und deren Eltern auseinandersetzen wollten.
Das Thema Sprachförderung für ein- und mehrsprachige Kinder wurde über den sprachbiografischen Zugang der Erzieher/innen behandelt, die mit Dialekt und Hochdeutsch aufgewachsen waren. Von dieser Basis ausgehend erarbeiteten sie sich die Phasen der Sprachentwicklung in der Erst und Zeitsprache sowie deren Förderung anhand von Bücher, Geschichten, Reimen und Liedern. Ziel unter anderem war das Erkennen von Zusammenhängen zwischen Erstsprache und Identitätsentwicklung.
Referentin war: Waltraud Frick-Lorenz
Das Thema wird auch 2010 wieder angeboten. Zur Terminübersicht.
Literacy-Erziehung in der Praxis (Bericht vom 1. Oktober 2009)
Die Fortbildung brachte den Teilnehmer/innen die Zusammenhänge von gesprochener und geschriebener Sprache in Bezug auf den Aufbau von Vorläufertätigkeiten der Lese- und Schreibkompetenz näher. Im Kontext der Entwicklungsstufen beim Schreiben- und Lesenlernen wurden methodisch-didaktische Anregungen zur Umsetzung in den pädagogischen Alltag einer Kindertagesstätte gegeben. Auch die literacy-bezogenen Kompetenzen beim Übergang vom Kindergarten in die Grundschule wurden thematisiert, ebenso wie die Bedeutung des Vorlesens und Erzählens für die Sprachentwicklung.
In Kleingruppen-, Einzel- und Plenumsarbeit wurden die Fortbildungsinhalte anhand vielfältiger praktischer Beispiele erarbeitet. Besonders der didaktische Aufbau einer Schreibwerkstatt und die Gestaltung einer schreibfreudigen Umgebung in der Kita war für die Teilnehmer/innen eine wichtige Anregung.
Referentin war: Waltraud Frick-Lorenz
Das Thema wird auch 2010 wieder angeboten. Zur Terminübersicht.
Soviel Sprache steckt in Medien (Bericht vom 2. November 2009)
Die Fortbildung vermittelte den Teilnehmer/innen anhand von praktischen Angregungen Informationen über Lernsofware und den Umgang mit dem PC für einen Einsatz in der Kindertagesstätte. Den Teilnehmer/innen wurden im Rahmen der Fortbildung Grundlagen zum lernmethodischen Medienumgang und zum kindlichen Spracherwerb mit den Förderschwerpunkten Grammatik, Laute, Kommunikation usw. vermittelt und sensibilisierte sie durch Reflektionen über die Mediennutzung der Kinder für einen konstruktiven Einsatz und Umgang mit Medien. In diesem Kontext wurden auch Themen wie Datenschutz und Nutzung von Internetportalen aufgegriffen.
In verschiedenen Praxisbeispielen wurden sprachförderliche Aspekte erläutert und in Kleingruppen vertieft. Einsatzmöglichkeiten der Kinder bei Medienprojekten (z.B. Fotoprojekten) wurden erkannt und diskutiert. Die Fortbildung stellte einen Transfer vom kindlichen Lernen zu den Bildungsempfehlungen für rheinland-pfälzische Kindertagesstätten her.
Referentin war: Daniele Darmstadt